Vor 200 Jahren: Brandinferno in St. Paul vor den Mauern
Zum 200. Mal hat sich in der Nacht zum Sonntag die Brandkatastrophe gejährt, die die Basilika St. Paul vor den Mauern zwischen dem 15. und dem 16. Juli 1823 zerstört hatte. 30 Jahre dauerte es, die Kirche im römischen Stadtteil Ostiense wiederaufzubauen. Ursache des verheerenden Feuers waren Schweißarbeiten an der Basilika, in der sich die sterblichen Überreste des Apostel Paulus befinden sollen.
16. Juli 2023
Im Juli 1853 sollten das undichte Dach und defekte Dachrinnen repariert werden. Offenbar übersahen die beiden damit beauftragten Spengler nach Beendigung ihrer Arbeit noch vorhandene Glut, die bei den Schweißarbeiten benötigt wurde. Als der Brand ausbrach, war das angrenzende Kloster unbewohnt. Die Mönche der Benediktiner-Abtei waren zuvor, wie jeden Sommer, in den kühleren Palast San Calliisto in Trastevere umgezogen.
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